Rezension zu „Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel“ von Bradley Somer

ISBN: 978-3-8321-9783-4

Titel: Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel
Originaltitel: Fishbowl
Autor: Bradley Somer
Verlag/Erschienen: DuMont Buchverlag/12.03.2015

Klappentext:
Goldfisch Ian fällt. Aus dem 27. Stock. Auf seinem Weg nach unten fliegen die Fenster des Wohnhauses in rasender Geschwindigkeit an ihm vorbei – und mit ihnen die Geschichten der Menschen, die dahinter wohnen. Während Ian immer schneller auf den Bürgersteig zurast, fiebern wir nicht nur mit ihm mit, sondern erhaschen durch seine Augen einen Blick auf die Schicksale dieser Menschen. Ein Leben wird dabei beginnen, eines enden, und am Schluss begreifen wir, dass das Glas, das uns vom Rest der Welt trennt, zerbrechlicher ist, als wir glauben. Dann wird auch klar, warum Ian eigentlich fällt – und was passiert, wenn er landet.

In ›Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel‹ geht es buchstäblich um Leben und Tod. Bradley Somer klappt das Haus in der Roxy Street auf wie eine Puppenstube und erweckt die Figuren darin auf wunderbar liebevolle, spielerische und humorvolle Weise zum Leben. Ein Buch, so glanzvoll und schillernd wie ein Goldfisch – oder wie das Leben selbst.

Inhalt:
Der Goldfisch Ian fällt aus dem 27. Stockwerk und während er in die Tiefe fällt, lernen wir ein paar der Bewohner des Wohnhauses kennen. Allen voran Ian’s Besitzer Connor, dessen Freundin Katie und Affäre Faye, der Hausmeister Jimenez, die neurotische und sterile Einzelgängerin Claire, der Handwerker Garth, der wundersame Junge Herman und die Hochschwangere Petunia Delilah. Bei allen wird etwas ein Ende finden, aber auch wieder einen Anfang.

Schreibstil: Bradley Somer schreibt sehr leicht, weshalb man nur so durch das Buch fliegt und auch die Spannung im Buch beibehält.

Ich würde das Buch empfehlen weil,…
…es uns nicht nur zeigt, dass wir über unser Fischglas schauen und Menschen nicht von vorneherein verurteilen sollten. Wem es nichts ausmacht, dass das Buch wirklich sehr philosophisch ist und eine längere Aufmerksamkeitsspanne als 3 Sekunden besitzt, wird mit diesem Buch mitlachen, leiden und weinen.

Meine Meinung dazu ist, dass Bradley Somer die perfekte Mischung zwischen Philosophie und Good-Feeling-Roman gelungen ist. Der einzige Minuspunkt den ich habe ist, dass manche Teile aus Ian’s Sicht sich etwas ziehen.

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