Rezension zu „Revival“ von Stephen King

ISBN: 978-3-453-26963-7

Titel: Revival                   Originaltitel: Revival
Autor: Stephen King
Erscheinungsdatum/Verlag: 02.03.2015/Heyne

Klappentext:
Finster, mysteriös, elektrisierend
Revival erzählt die Geschichte des Jungen Jamie und des Predigers Charles Jacobs, deren Wege sich von den Sechzigern bis heute auf unglückselige Weise immer wieder kreuzen. Sie steuert auf ein beängstigendes, auswegloses Ende zu, wie es selbst Stephen King bislang nicht zu Papier gebracht hat, und ist gleichzeitig Abrechnung mit dem Religionsfanatismus in unserem hoch technisierten Zeitalter und Verbeugung vor den Größen des klassischen Horrors.
Der kleine Jamie spielt vor dem Haus mit seinen Plastiksoldaten, da schiebt sich ein dunkler Schatten über ihn, ein Schatten, den er sein Leben lang nicht loswerden wird. Er blickt auf und sieht Charles Jacobs über sich, den jungen Methodistenprediger, der in der neuenglischen Gemeinde gerade sein Amt antritt. Im Nu gewinnt der charismatische Jacobs die Herzen der gottesfürchtigen Einwohner. Den Kindern haben es vor allem die elektrischen Spielereien angetan, mit denen er Bibelgeschichten veranschaulicht. Das alles endet, als ihn ein entsetzlicher Unfall vom Glauben abfallen lässt und er eine letzte Predigt hält, die in einer rasenden Gottverfluchung gipfelt. Von der Gemeinde verstoßen, tingelt er fortan über die Jahrmärkte, wo er elektrische Experimente vorführt, die zunehmend spektakulärer werden. Und immer schrecklichere Folgen nach sich ziehen. Über die Jahre trifft Jamie, inzwischen drogenabhängiger Musiker, wiederholt auf Jacobs, der ihn jedes Mal tiefer in seine dämonische Welt zieht. Als Jamie sich dessen klar wird, gibt es kein Zurück mehr. Das finale Experiment steht bevor.

Inhalt:
An einem schönen Tag, an dem der kleine Jamie Morton draußen spielt, legt sich ein dunkler Schatten auf ihn: Reverend Charles Jacobs. Nach einem tragischen Unfall, glaubt Jacobs nicht mehr an das, was er predigt und wird aus der Gemeinde verwiesen. Einige Jahre später ist Jamie inzwischen Drogenabhängig und trifft durch einen Zufall Charles Jacobs auf einem Jahrmarkt wieder, wo Jacobs mit seinen elektrischen Geräten auftritt. Immer wieder kreuzen sich die Wege der beiden, bis Jacobs Jamie für ein letztes Experiment braucht.

Schreibstil:
Stephen King schreibt unkonventionell, verschönt nichts und wechselt von Überblenden in den inneren Monolog und erzählt Auktorial.

Ich würde das Buch empfehlen, weil…
… es ein Stephen King ist, der fast ohne Horror auskommt. Zudem haben die Charaktere eine tiefe, wie man es nur noch selten erlebt.

Meine Meinung:
Ich liebe dieses Buch, auch wenn man sich Anfangs etwas durchbeißen muss. Im Gegensatz zu anderen Stephen King Bücher, liegt hier der Fokus auf den elektrischen Experimenten und erst beim letzten Experiment merkt man den King mit seinen Details zum Horror.

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